Unsere Erzeuger

...und das schon seit vielen Jahren

Solide Partnerschaften sind die Basis für unser Wirken


Unsere regionalen Landwirte und Erzeuger geben immer ihr Bestes, aber in manchen Regionen Deutschlands wird es einfach ein bisschen früher warm. Deshalb kommen die ersten Möhren, Kartoffeln und einige andere Gemüsesorten oftmals nicht aus Baden-Württemberg, sondern aus Rheinland-Pfalz. Um unseren Kunden dennoch möglichst früh im Jahr deutsche Waren anbieten zu können, fängt die Saison vieler Produkte außerhalb der Region an.

Gegen Saisonende, wenn die Verfügbarkeit von frischem Bio-Obst und Bio-Gemüse aus der Region Stuttgart langsam nachlässt, greifen wir auf das Angebot von Landwirten in ganz Deutschland zurück. Unsere Partner beliefern uns zuverlässig und wir können unsere Kunden bis zum Saisonende in Deutschland mit deutschen Bio-Produkten versorgen. Nach dem Saisonende profitieren wir von unserem weltweiten Netzwerk an Bio-Produzenten und den Partnern in Europa und Übersee.

Im Folgenden stellen wir Ihnen einige unserer Erzeuger genauer vor:

Biolandhof Landes in Amorbach bei Neckarsulm


Bevor sich Eberhard Landes zur Übernahme des Hofes entschieden hat, ist er in jungen Jahren durch viele Länder dieser Erde gereist. Die Erfahrungen die er dabei sammeln konnte, haben ihm später dabei geholfen, die für seine Bodenverhältnisse jeweils beste Anbaumethode für die Pflanzen zu finden. Wie oft bei Höfen in der Nähe großer Städte, wird ein breites Sortiment an Salaten, Gemüse und Kräutern angebaut. Dabei geht jeder Landwirt eigene Wege, denn der Anbau muss auf die Gegebenheiten vor Ort abgestimmt werden. Dabei gilt, dass es wenig allgemeingültige Regeln gibt.
Eberhard Landes beispielsweise hat ein spezielles Verfahren zur Herstellung von biologischem Dünger entwickelt. Dabei wird das Wasser in einem großen Behälter durch gezielte Verwirbelungen aufbereitet und anschließend mit dem Kompost aus Salaten und Gemüse vermischt. In der Entwicklung eines solchen Verfahrens werden zahlreiche Praxistests durchgeführt. So wird zum Beispiel mal ein Teil der krausen Petersilie mit gewirbeltem Wasser gegossen und ein anderer Teil mit normalem Wasser. Während des Tests werden die Pflanzen aufmerksam beobachtet. Die Ergebnisse der Beobachtungen entscheiden dann darüber, welche Methode weiter entwickelt bzw. in Zukunft praktiziert wird. Bei all diesen Entscheidungen steht stets das Wohl der Pflanzen im Vordergrund.

Gemüsehof Hörz in Filderstadt bei Stuttgart


Seit mehreren Generationen betreibt die Familie Hörz einen landwirtschaftlichen Betrieb in Filderstadt bei Stuttgart. 1989 hat Jörg Hörz den Hof von seinem Vater Wilhelm Hörz übernommen. Sechs Jahre später haben er und seine Frau Beate entschieden, den Hof auf biologischen Anbau umzustellen und fortan nach den Bioland-Richtlinien zu wirtschaften. Auslöser für diese Entscheidung war die Überzeugung, durch den biologischen Anbau einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz und den Erhalt der Lebensgrundlagen für nachfolgende Generationen zu leisten.
Neben Kohlgemüse, das ohne Qualitätsverlust tendenziell länger gelagert werden kann, wird auch nahezu alles andere angebaut, was so frisch wie möglich, und somit möglichst ohne lange Transportwege, zu den Kunden geliefert werden sollte. Dazu zählen beispielsweise verschiedene Salatsorten, Radieschen, Gurken, Tomaten, Zucchini und frische Küchenkräuter.
Der Einsatz von Herbiziden, Fungiziden und Pestiziden ist in der biologischen Landwirtschaft verboten. Dies verlangt von den Landwirten viel Erfahrung und ein gutes Gefühl für jede einzelne Pflanzengattung. Tomaten haben beispielsweise andere Bedürfnisse als Zucchinis, weshalb die individuelle Versorgung der verschiedenen Salat- und Gemüsesorten Teil der täglichen Routine ist.

Rainer Moritz, Bioland Sprossengärtner in Filderstadt bei Stuttgart


Rainer Moritz ist ein Sprossengärtner mit sehr viel Erfahrung. Er weiß, was die einzelnen Sorten für eine optimale Entwicklung brauchen. Und immer mehr Menschen wissen, dass Sprossen und Keimlinge zu den effektivsten Nährstoff-Lieferanten für Menschen gehören, die die Pflanzenwelt zu bieten hat.
Wer also Wert auf eine optimale Versorgung mit Aminsosäuren und Enzymen legt, dem bieten die Sprossen und Keimlinge viele Möglichkeiten. Studien belegen, dass sekundäre Pflanzenstoffe wie zum Beispiel das Sulfonamid als Mittel gegen Krebs eingesetzt werden können. Deshalb werden Teile davon inzwischen bereits in Form von Tabletten verkauft. Wir sind jedoch der Überzeugung, dass die frische Variante, welche alle sekundären Pflanzenstoffe enthält, noch wirkungsvoller ist.
Auf Vorbestellung beliefert Ecofit seine Kunden deshalb immer direkt mit den frischen Sprossen. Außerdem beraten wir Kantinen, Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen und Gastronomiebetriebe zu möglichen Einsatzgebieten und Vorteilen der Sprossen.

Achim Fleischle, Biolandgärtner in Vaihingen Enz


Achim Fleischle hat sich auf den Anbau von Heilkräutern spezialisiert. Er baut beispielsweise Weizengras, Löwenzahn und Sauerampfer an. Dieses vertreibt er in kleinen Kräutertöpfen.
Die Geschäftsbeziehung zwischen Ecofit und Achim Fleischle steckt noch in den Kinderschuhen. Mit dem Vertrieb seiner Produkte betreten wir Neuland. Sobald es uns gelungen ist, seine Produkte in unser Sortiment zu etablieren, werden wir Ihnen ein ausführliches Portrait zur Verfügung stellen.
Für die kommenden Monate plant Ecofit die Einführung von frischem Weizengras in Biomärkten, Abobetrieben, Fitness-Studios und Krankenhäusern. Weizengras wird als besonders nährstoffreiches Lebensmittel sehr geschätzt. In den USA wird es schon seit Jahrzehnten zur Krebsbehandlung und im Leistungssport eingesetzt. Wir sind gespannt, wie unsere Kunden dieses neue und innovative Angebot annehmen werden.

Dieter Umbach, Biolandgärtner in Heilbronn


Dieter Umbach hat sich auf die Züchtung und den regionalen Anbau von Gojibeeren spezialisiert. Neben dem eigenen Anbau ist er zudem auf internationaler Ebene als Berater für andere Gojibeeren-Erzeuger tätig.
Der reglmäßige Verzehr von Gojibeeren bietet laut Studien einen messbaren Schutz vor Schlaganfällen und Herzinfarkten. Bereits fünf Goji’s am Tag reichen aus, um diese positive Wirkung zu erzielen.
Zusätzlich bietet Herr Umbach essbare Blüten an. Diese sind nicht nur für jeden Salat eine willkommene Dekoration, sondern enthalten darüber hinaus wichtige sekundäre Pflanzenstoffe.
Auch die Zusammenarbeit mit Herrn Umbach läuft erst an. Wir sind gespannt, wie unsere Kunden auf das Angebot der regionalen Gojibeeren und essbaren Blüten reagieren werden.

Unsere Erzeuger aus Europa


Wenn es im Herbst langsam grau und stürmisch wird, geht für viele Gemüsesorten in Deutschland die Saison zu Ende, weil es den Pflanzen einfach zu kalt wird. Genau in diesem Moment stehen unsere Produzenten in Südeuropa bereit und versorgen uns mit einer breiten Produktpalette. Selbstverständlich unterhalten wir aber nicht nur in der kalten Jahreszeit Handelsbeziehungen mit unseren europäischen Partnern. Denn nach wie vor ist es so, dass bestimmte Erzeugnisse auf Grund des Klimas in Deutschland nicht oder nur in sehr kleinen Mengen angebaut werden. Hierzu zählen beispielsweise Zitrusfrüchte, Melonen, Pfirsiche, Nektarinen, Aprikosen oder Feigen.
Bio-Zitronen beispielsweise brauchen sehr viele Sonnenstunden. Da dies in Deutschland nicht gewährleistet ist, sind die Länder im Süden Europas für den Anbau von Zitrusfrüchten prädestiniert.
Sizilien bietet hierbei klimatisch besonders günstige Bedingungen. Die Erde und die Sonne am Fuße des Ätna sind optimale Voraussetzungen für aromatische Zitronen.
Da immer mehr Verbraucher und Gastronomen auch die Schalen der Zitrusfrüchte verarbeiten möchten, werden die Früchte aus biologischem Anbau immer beliebter. Denn im Unterschied zum konventionellen Anbau ist es im Bio-Anbau nicht erlaubt, die Schalen der Früchte mit einer Wachsschicht zu versehen.
Den Großteil unserer aus dem Ausland stammenden Ware importieren wir aus Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich und den Niederlanden. Teilweise arbeiten wir dabei direkt mit den Erzeugern vor Ort zusammen. Wo dies nicht möglich ist, beziehen wir die Waren über einen Zwischenhändler.
Das Unternehmen Agrinova ist beispielsweise auf Sizielen beheimatet. Mit Agrinova verbindet uns seit vielen Jahren eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Die Verantwortlichen von Agrinova treffen wir jedes Jahr auf der Biofach (Nürnberg) und haben sie auch schon vor Ort auf Sizilien besucht.

Unsere Erzeuger außerhalb Europas


Auch wenn wir Bio-Produkte aus der Region lieben und nach Möglichkeit unterstützen: Bananen, Ananas und Co. wachsen einfach nicht bei uns in Europa. Auch Äpfel und Birnen aus Deutschland und Europa sind im Sommer meist ausverkauft, bevor bei uns die neue Ernte beginnt. Mango, Kiwi, Avocado oder Granatäpfel sind weitere Beispiele für Waren, die nicht das ganze Jahr über aus europäischem Anbau verfügbar sind.
Um unseren Kunden trotzdem ganzjährig ein vollständiges Sortiment anbieten zu können, kooperieren wir mit Händlern die auf den Import von Waren spezialisiert sind. Dabei legen wir natürlich großen Wert auf fairen Handel mit den Erzeugern in den Ursprungsländern.
Das für uns wohl wichtigste Produkt aus Übersee sind die fair gehandelten Bananen von Banafair. Sie sind seit Jahren fester Bestandteil unseres Sortiments. Aber auch exotische Früchte wie Papaya, Ananas, Mango und Maracuja beziehen wir aus fernen Ländern, teilweise auch in Form von Trockenfrüchten. Diese können wir auf Wunsch auch als Großgebinde liefern.