Aus der Befürchtung wurde Gewissheit- die Apfelernte in diesem Jahr fällt so schlecht wie erwartet aus oder gar schlechter.

Im Frühjahr dieses Jahres haben wir uns noch mit einigen unseren Apfelerzeugern getroffen, um ein Stimmungsbild zu bekommen, wie die Apfelernte ausfallen wird. Dies war bereits nach den zwei Nächten Ende April, die durch Temperaturen bis zu minus 6 Grad,  erhebliche Schäden angerichtet haben. Das Credo war, dass es ein Ernteausfall von bis zu 90 Prozent geben wird.

Nun, nach der Ernte sieht es aber schlimmer aus als erwartet Die meisten unserer Obstbauern haben gerade einmal Ernteerträge von 4 Prozent und noch weniger. Die Ernte fällt so klein aus wie seit 30 Jahren nicht mehr.

Gleiche Stelle in 2016 und 2017, einmal mit und einmal ganz ohne Äpfel.

Dies führt dazu, dass es nur wenige Gala und Topaz gibt und die Winteräpfel, die meist erst einmal eingelagert werden, demnächst schon zum Verkauf angeboten werden.

Wir haben durch unsere Kooperation mit ÖKOBO und Rolker zwei verlässliche Partnern, die uns derzeit noch mit regionalen Äpfeln aus Deutschland versorgen, da unsere regionalen Bauern durch die geringen Mengen, die ihnen zur Verfügung stehen, diese schon durch die Direktvermarktung verkaufen.Trotz alledem schauen die Bauern optimistisch ins nächste Jahr und hoffen auf eine sehr erfolgreiche Ernte.Eine weitere Auswirkung der Wetterlage dieses Jahr ist, dass die wenigen Äpfel die es gibt durch Frostschäden gekennzeichnet sind. Trotz des Preisanstieges, den wir zu verzeichnen haben, werden die Produzenten einen sehr hohen Verlust erleiden.

Wir wollen unseren Kunden über das ganze Jahr hinweg trotzdem eine ausreichende Vielzahl an Äpfeln liefern, sodass wir nachdem die deutsche Ernte verkauft ist, auf italienische Ware umsteigen werden.