Winter in ganz Europa

Einer der schwersten Wintereinbrüche seit Jahren hat fast ganz Italien getroffen. Die Kältewelle, die zurzeit bei uns ist, macht auch vor Spanien und Südfrankreich keinen Halt. Schon in den vergangenen Tagen hatten die örtlichen Erzeuger witterungsbedingt mit schwerwiegenden Problemen zu kämpfen.

Durch die Kälte ist bereits jetzt ein Großteil der Ernte erfroren und kann nicht geerntet werden, da sie unter Schnee oder Eis begraben ist. Aber nicht nur die erfrorene Ware sorgt dafür, dass es keine frische Ware gibt, sondern auch die anhaltend niedrigen Temperaturen stellen die Anbauer vor die Problematik, dass sich die Pflanzen nicht oder nur sehr, sehr langsam entwickeln.

Hinzu kommt, dass die Straßenverhältnisse äußerst schwierig sind, die LKWs hängen auf ungeräumten Autobahnen fest. Auch für diese Woche sind Temperaturen im einstelligen Bereich vorhergesagt und es soll sogar bis zu minus 7 Grad geben. In Kalabrien brechen bei den Tafeltrauben gerade viele Strukturen unter der Schneelast zusammen. Die Temperaturen sind so tief, dass es auch zu Schäden an den Zitrusbäumen kommen kann. Die Bauernvereinigung Italiens spricht von Schäden in Milliardenhöhe.

Die Kinder freut es trotzdem.

Eis und Graupel bei Gravagna

 

 

 

 

 

 

 

Grundsätzlich ist zu sagen, dass bei solch tiefen Temperaturen nichts wachsen kann. Schon bei unter 10 Grad in der Nacht wird das Wachstum blockiert. Da derzeit keine Besserung in Sicht ist, werden wir noch die nächsten 14-25 Tage mit den Schäden der Kälte zu kämpfen haben. Das wirkt sich auf die Menge und die Qualität aus.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis, wenn es bei einigen Artikeln zu Lieferengpässen kommt.

Ihr ECOFIT-Team

Artischocken mit Eis

Erfrorene Pflanzen